Weiterbildung GCL Gleitschirmclub Luzern und GCRM: Rette dich und deine Kameraden.

Hast du dich auch schon in einer misslichen Lage gefunden? Bist du aus dieser wieder herausgekommen? Glück gehabt oder warst du entsprechend vorbereitet? Musstest du schon erste Hilfe für einen Kameraden bieten? Könntest du es?

Wir befassen uns gerne mit der schönen Seite unserer Leidenschaft. Doch es gibt auch die andere. Damit wir auch für diese gerüstet sind, sollten wir uns auch in dieser Hinsicht fit halten.
Dazu organisieren der Gleitschirmclub Luzern zusammen mit dem Gleitschirm Club Rigi-Mythen einen interessanten Abend.

Die Schwerpunktthemen werden von den beiden Gleitschirmpiloten Beat Kretz SAC Mitglied und Hobbykletterer sowie Sascha Hardegger Kommunikationsbeauftragter der Rega gestaltet.

Es geht um Rettung nach der Landung in einem Baum oder steilen unsicheren Gelände aber auch um die richtige Reaktion vor, während und nach der Meldung an die Rega.

Sei dabei an dieser spannenden Weiterbildung.
Wann   Freitag 22. April 2016, 20:00
Ort        Restaurant Pallino, Schaferweg 21, 6005 Luzern

Anmeldung zwecks Platzbedarf bis zum 19. April auf unserem Doodle zwingend:

http://doodle.com/poll/7pvc9w45k28ahixi

Walk & Fly Sangigrat vom 8. November 2015

Pius und Stefan von der gcrm-Muotathal-Fraktion organisierten am 8. Novemer 2015 spontan eine Hike & Fly Tour auf den Sangigrat (2275m). Nach einer abenteuerlichen Fahrt und einem schweisstreibenden Aufstieg wurden Werni, Hans, Bruno, Stefan, Pius, Pavol, Kathrin und Hans-Peter mit einem schönen und langen Herbstflug nach Muotathal belohnt. Petra und Elias sorgten verdankenswerterweise für die Rückführung der Autos. Einige Impressionen zeigt das Video von Stefan.

Samstagsfliegen vom 7. November 2015 auf dem Fisetengrat

Pavol hat das November-Samstagsfliegen perfekt organisiert und wurde allen Wünschen der elf Piloten gerecht. Treffpunkt war morgens im Kiener. Anschliessend fuhren wir auf den Klausenpass wo bereits der erste Morgenflug Richtung Urnerboden stattfand.

Danach ging‘s mit der Seilbahn auf den Fisetenpass. Diejenigen, die Lust am Hiken hatten, konnten rechts hoch kraxeln, ca. noch 200 Höhenmeter. Die anderen gingen nach links und flogen vom Fisetengrat. Leider war dann auf dem folgenden Flug nicht allzu viel los wie noch vor vier Jahren zur gleichen Jahreszeit. Einige mögen sich sicher noch erinnern. Aber ein schöner Gleitflug war es allemal. Unser Reiseleiter Pavol verabschiedete sich dann und wir machten uns wieder Richtung Klausenpass auf, wo wir zum Abschluss einen Gleitflug Richtung Unterschächen machten. So hatten wir an diesem Tag mit drei unterschiedlichen Gleitflügen verschiedene Gebiete beflogen und hatten es wie immer sehr lustig.

Toll wars! Danke Pavol, du darfst das Samstagsfliegen wieder organisieren.

Happy landing, Kathrin

 

Rigi-Staffelhöhe: GCRM Startplatzputzete vom 31.10.2015

Am 31. Oktober folgten einige GCRMler dem Ruf des Präsidenten und trafen sich um 9 Uhr an der Rigi Bahn um dann auf der Staffelhöhe den Startplatz von Sträuchern und kleinen Bäumen zu säubern. Auch Ferdi Camenzind half tatkräftig mit seiner elektrischen Motorsäge mit. Obwohl wir schlussendlich nicht fliegen konnten (Stichwort: Sü-Näfel), war es ein lustiger und erfolgreicher Tag. Die nachfolgenden Bilder sprechen für sich.

Der Startplatz ist nun wieder bereit für viele tolle Flüge – überzeugt euch selber.

Kathrin & Hanspeter

Walk & Fly Woche im Vinschgau

Peter, Lukas und Martin haben Ende Oktober eine wunderbare Walk & Fly Woche im Vinschgau verbracht. Tella Alm, Grauner Kopf, Muntatschinig und Spitzige Lun hiessen heuer die bestiegenen und beflogenen Gebiete. Lukas hat in der Neuen Luzerner Zeitung eine Bericht publiziert:
Link: Kaiserwetter nlz 151112

 

Und weil es so schön war, noch zwei Bilder:

DCIM100GOPRO
Flug vom Grauner Kopf über den Reschensee  (Bild: Peter)
Spitzige Lun: Aussicht in Richtung Münstetal
Spitzige Lun: Aussicht in Richtung Münstertal  (Bild: Martin)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbstausflug 2015 des GCRM nach Flims und Umgebung

Kurz gesagt, der Herbstausflug des GCRM war in jeder Beziehung ein gelungener Anlass. Vier Damen und neun Herren bildeten eine bunt gemischte Truppe, die sich ausgezeichnet verstand.

Josef Schuler hatte den Ausflug minutiös vorbereitet und mit einer gewissen Flexibilität versehen, da das Wetter laut Prognosen nicht vielversprechend war.

Um 9:30 war Treffpunkt in der Autobahn-Raststätte Glarnerland. Nach Begrüssung, Kaffee und einigen Informationen brachen wir auf nach Flums, um einen ersten Flug von den Schönhalden zu machen. Josef hatte für uns eine Extrafahrt mit der Seilbahn reserviert, der eher mürrische Bähnler war nicht ganz glücklich, da wir eine Stunde später erschienen als erwartet. Immerhin setzte er die Anlage in Betrieb und wir konnten hinauf fahren. Nach einem kurzen Fussmarsch erwartete uns ein idealer Startplatz, aber eine hartnäckige Nebelbank liess uns noch etwas warten. Aber es dauerte nicht lange, die Sicht wurde besser und alle konnten starten. Über, durch oder um Nebelfetzen dauerte der Flug nicht allzu lange, da wegen dem Gewölk die Thermik nur bescheiden war.

Nach dem Picknick vor dem Coop Flums ging die Reise weiter nach Flims. Regenschauer auf der Hinfahrt und dunkler Himmel mit Blitz und Donner über Flims liessen einen Flug wenig ratsam erscheinen, obwohl einige Unentwegte in der Luft waren. Nach der Besichtigung des Landeplatzes bezogen wir unsere Unterkunft im Dominikanerinnen-Kloster in Ilanz. Wir wurden herzlich empfangen und bekamen die Schlüssel zu unsern Zimmern oder besser Zellen, wir sind ja in einem Kloster, aber wir waren gut aufgehoben. Die Anlage war sauber und ruhig und das tägliche Frühstücksbuffet gut und reichhaltig.

Josef hatte eine gute Nase für gute Lokale zum Nachtessen und an den drei Abenden gab es eine Steigerung von gut bis sehr gut und schliesslich ausgezeichnet. Bei leichtem Regen wanderten wir zum Hotel Eden hinunter. Während des Essens begann es zu schütten und wollte nicht mehr aufhören. Wer keinen Schirm hatte, wie ich, wurde tüchtig eingeweicht bis auf die Unterhose. Aber damit war der Regen zu Ende. Am nächsten Morgen waren die Berggipfel rundherum eingeschneit und die Sonne verdrängte die Wolken allmählich. Somit begann der intensivste Flugtag.

Vorerst starteten wir zweimal von Naraus. Am Landeplatz in Flims war ein deutscher Fluglehrer mit einem Flugschüler beschäftigt, der sich an unseren “chaotischen” Landungen störte. Seine Bemerkungen fanden allerdings keinen grossen Beifall, denn es kam ja niemand zu Schaden. Obwohl der Cassonsgrat immer wieder leicht im Nebel war, kamen von dort immer wieder Leute geflogen mit den Worten die Bedingungen würden immer besser. Also auch hinauf. Ein kalter, zügiger Wind aus der guten Richtung empfing uns und die Basis lag zeitweise knapp über uns oder leicht darunter. Alle konnten gut starten und wurden beim Abheben gleich senkrecht nach oben katapultiert. Ziel war, nach Ilanz zu fliegen, doch Wunsch und Realität passen manchmal nicht zusammen, Gegenwind und zu schwache Thermik reichten nicht, so landeten alle wieder in Flims. Immerhin reichte es auch bei mir zu einem knapp einstündigen Flug. Alle waren zufrieden und trafen sich zum Landebier an der Talstation, wo uns Peter Stierli besuchte. Mit dem feinen Nachtessen in der Pizzeria in Ilanz ging der ergiebigste Tag des Flugweekends zu Ende.

Der Samstag begann leicht bewölkt und die Diskussion Föhn oder kein Föhn begann. Jedenfalls war es in den tieferen Lagen sicher fliegbar. Josef schlug vor, einen kurzen Flug von Falera nach Ilanz zu machen und dann weiter zu schauen. Nach kurzer Suche fanden wir geeignete Startplätze und tauchten in die Tiefe. Es war wirklich ein kurzer Flug. Anschliessend besuchten wir das Restaurant des nahen Golfclubs zum Kaffee und zum Betrachten der Speisekarte. Die war vielversprechend und so reservierten für das Nachtessen. Unterdessen war der Himmel wieder bedeckt und was machen wir mit dem angebrochenen Tag? Hans schwärmte von einer Soaring-Kante auf dem Lukmanier, wo man bei Föhn fliegen könne. Naraus wäre wahrscheinlich auch gegangen, aber alle waren drauf etwas Neues kennen zu lernen. Also ab auf den Lukmanier. Dort empfing uns nebliges Nieselwetter so dass wir uns zuerst ins Passrestaurant verzogen, um etwas zu essen und zu trinken. Anschliessend entdeckten wir die Kante auf der Tessiner Seite des Passes und erklommen die Krete. Die Gebrüder Betschart schleppten die Schirme hoch, aber schliesslich flog niemand. Zeitweise Nebel und das nasse Gras vertrieb die Lust zum Fliegen, die Windstärke hätte zum Fliegen gereicht. Unten am Parkplatz zeigte uns Hans Furrer seine Künste mit dem Helikoptermodell. Es war eindrücklich. Bei der Rückfahrt machten wir einen Kaffeehalt im Restaurant am Landeplatz Disentis.

Das Nachtessen im Golfrestaurant bei Sagogn war der kulinarische Höhepunkt Clubweekends.

Der Sonntag versprach kein Flugwetter mehr obwohl vorgesehen war, einen Augenschein in Flims zu nehmen, es sah sehr nach Föhn aus. So verabschiedete ich mich nach dem Frühstück und tatsächlich, zwischen Chur und Sargans blies ein zügiger Föhn.

Josef, herzlichen Dank für die gute Vorbereitung und umsichtige Leitung des Flugweekends.

Philippe Schlumpf

Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Josef und Gabriela Schuler, Kathrin Baumann, Hanspeter Schläfli, Hans Furrer, Silvia Thommen, Pius Betschart, Stefan Betschart, Ernst Graf, Bruno Kopp, Markus Schwyter und Simone

 

 

Vollmondfliegen vom 28. August 2015

Am Freitag 28.August 15 war der Mond wieder einmal so richtig voll und das noch zur richtigen Tageszeit. Ich entschied, kurzfristig ein SMS an unsere Mitglieder zu senden, mit der Idee einen Vollmondflug von der Rigi zu machen. Das Mineralbad Rigi Kaltbad (Brigitte) doppelte nach mit der Einladung vor dem Flug bei ihnen noch zu Baden. Ich war gespannt ob sich jemand so kurzfristig der Einladung folgt. Und siehe da einer(Leander) kam in Weggis an. So bestiegen wir zwei die Gondel um 19.10 Uhr und fuhren hoch zum Bad.

Wir genossen das Bad und die tolle Fernsicht von dem Schärhorn (Schächental) bis zum Eiger (Berneroberland). Um ca.21.30 Uhr verliessen wir das Bad und marschierten über das Känzeli zum Startplatz Staffelhöhe. Die Aussicht auf die Luzerner Seebucht und das Luzerner Seeland mit aber tausenden von Lichtern war grandios. Am Startplatz angelangt legten wir unsere Schirme nach Süden aus, es hatte einen laminaren Südwind, montierten unsere Beleuchtungen und kontrollierten nochmals die Leinen. Präzise zu unseren Starts wurde auf der Rigi Kulm ein Feuerwerk gezündet, was uns daran hinderte diese zu überfliegen (Ha ha ha). Draussen in der Luft wahr es ruhig, an der Rigi Flanke sah man überall Lichter von Nachtwanderern die hoch stiegen oder ins Tal gingen. Wir suchten im Tal den Landeplatz Eichholtern in Küssnacht. Beide landeten gut und sicher in der Landewiese. Die Wiese war recht nass und unsere Schirme auch ( so mussten wir am Samstag unsere Schirme noch trocken fliegen). Für Leander war das Nachtfliegen eine Premiere . Brigitte wurde fertig mit der Arbeit und holte uns ab. Um 23.45 Uhr verabschiedeten wir uns auf dem Parkplatz in Weggis. Leider habe Ich keine Bilder: ein Grund mehr diesen Anlass zu wieder holen.

Gruss Aschi

Samstagsfliegen 4. Juli 2015, Planplatten

Einige Impressionen und Fotos:

  1. Gestärkt nach einem Kaffee geht’s zum Startplatz Planplatten
  2. Orientierung, wo ist eigentlich was … ???
  3. … oder gibt es gleich eine Rede?
  4. Steilere Startseite Richtung Westen
  5. Ronny läuft genau durchs Bild … und wollt ihr wissen, was in der ominösen Migros-Papiertasche ist?
  6. Lactosefreie Milch!!! (muss man dabei haben)
  7. Toni und Dani stehen ein wenig planlos herum  ;-)))
  8. Aschi und Leander sind noch mit Vorbereitungen beschäftigt
  9. Nochmals Aschi und Leander
  10. Skeptische Blicke auf die Piloten am Weststartplatz
  11. Ronny startet als erster …
  12. … und fightet mutig mit einem „Transport-Segler“, ganz klein links der Stange zu sehen. Macht Milch übermütig?
  13. Auf dem Südost Startplatz geht’s dann auch los. Im Hintergrund der Brienzersee.
  14. Startvorbereitungen überall
  15. Pius beim Starten
  16. Trotz Kontrollblick hat sich ein kleines und gemeines Knüppelchen in die Leinen geschlichen. Nach einem Zwischenhalt ging‘s dann nochmals los – diesmal ohne Zwischenfall.
  17. Pius hoch über dem Trübsee, im Hintergrund Engelberg
  18. … und nahe am Titlis vorbei. Schlussendlich landete er bei den Eggbergen.
  19. Hanspeter über dem Melchsee …
  20. … und über dem Startplatz Planplatten
  21. Auf der Heimfahrt gab‘s für Auserwählte noch ein kühlendes Bad (Aare Marzili Bern)

Übrigens: Günter flog bis nach Schwyz, Stefan bis nach Wolfenschiessen, Dani bis zur Treib, Pius bis zu den Eggbergen. Die anderen landeten praktischerweise auf der grossen Wiese in Meiringen. Alles in allem ein super Flugtag. Toni, merci fürs Organisieren J.

Happy Landing, Kathrin