Herbstausflug nach Bassano del Grappa

Donnerstag, 8. – Sonntag, 11. September 2016

Die Bilder sind noch per Express, nach italienischer Zeitmessung, unterwegs und werden später eingefügt. 

Früh aufstehen!  Das war angesagt am letzten Donnerstag. Treffpunkt: Autobahnraststätte Bellinzona Nord, 7.30 Uhr, und es waren alle pünktlich da. Peter und Willi haben uns bereits erwartet. Günter hat einen Kleinbus gemietet und Bruno, Pius, Marlis, Stefan, Aschi und Brige mit diesem nach Italien gefahren. Markus und Simone fuhren auch selbst. Die anderen Vier (Katrin, Hanspeter, Heidi und Dani) werden wir dann in Bassano treffen.

Ein Kaffee, vielleicht auch etwas Lachs, Hauptsache gut gestärkt für die nächsten Stunden auf dem Weg nach Milano – Region Gardasee – Bassano. Die ganz eiligen sind dann auch durchgefahren, die andern haben kleine Umwege gefahren und ein SUPER Restaurant für einen kurzen Halt gefunden…

Um 13.00 Uhr waren aber dann alle glücklich und voller Tatendrang in den Hotels angekommen und auch Katrin, Hanspeter sowie Dani und Heidi waren schon dort. So schnell wie möglich Zimmer beziehen und dann gleich mit dem Shuttle Bus rauf Richtung Monte Grappa. Wie war jetzt das mit der Landekarte? Nur mit dieser und mit einer Bus Karte dürfen wir mitfahren. Easy, als alles erledigt war fuhren wir los. Wir, also alle, inklusive Frauen, denn diese wollten in den 4 Tagen auch sportlich aktiv sein. Währendem die Männer und Kathrin den Startplatz Col de Puppolo  testeten (Kunstrasen hat auch so seine Tücken) und abhoben, haben sich Heidi, Marlis, Simone und Brigitte vergeblich im Karten lesen und Wanderwege finden versucht, die 2 „Wanderwege, welche sie gefunden haben, mussten sie wieder zurückgehen, da das Gebüsch diese wieder zugewachsen hat, es blieb ihnen nichts anderes übrig, als die asphaltierte Strasse runter Richtung Semezzo zu marschieren. Aber man wäre ja nicht in Italien, wenn nicht ein flotter Shuttlebus Fahrer die Damen vor der Zweitletzten (von 17!!) Kurven aufgeladen hätte und bis vors Hotel führte. Grazie mille!

Die Fliegerabteilung absolvierte ein Einfliegen nach dem Lehrbuch und es flog einfach.  Dani hatte nicht zu viel versprochen, fliegen bis der Durst grösser war als die Lust am Fliegen. Die Aussenlandung von Pius war wahrscheinlich geplant, denn ein deutscher Pilot hat dort schon gewartet und ihn gleich mit zum Hotel genommen.

Am Abend assen wir im Garden Relais fein und genug, die italienische Küche bot allen etwas Feines: von Vegi über Fisch und „kleinen“ Fleischstücken und, natürlich am Schluss  Gelato und Grappa.

Die Sonne weckte alle früh mit ihren Strahlen und bereits um 10.00 Uhr fuhren die Piloten Richtung Monte Grappa, heute wollen sie auf dem „Panettone“, ganz oben starten. Etwas turbulent, viel Wind und milchige Sicht hinderte sie nicht daran.

Günter fuhr voll beladen mit dem Bus bis zum Denkmal hoch. Der Rest der Gruppe fuhr mit Nicoletta  auf zum Startplatz. Die Musik in ihrem Bus war so beruhigend, dass die Fahrgäste am Startplatz schon auf Wolke sieben schwebten.

Das Rahmenprogramm der Frauen wurde ebenfalls gestartet. Velo mieten, aber wo? Das Häuschen, in welchem ein Angestellter Velos vermieten sollte, direkt beim Hotel,  war verlassen, die Dame an der Reception schickte alle 4 dorthin, sie unverrichteter Dinge  wieder zurück, sie telefoniert, er kommt sofort… nach italienischer Zeitmessung natürlich.

Aber das Warten hat sich gelohnt, Guiseppe hat sich ihrer angenommen und Marlis, Simone und Brigitte mit flotten E-Bikes ausgerüstet, Heidi fuhr mit Danis Bike. Einmal mehr versuchten wir die in der speziell gekauften Velokarte die Velowege „in natura“ zu finden. Italien lässt grüssen, die vielen Autofahrer auch, ein Gehupe und Gejohle begleitete die „Fliegerbräute“, irgendwie sind sie aufgefallen.

In alten Stadtteil von Bassano konnte man sich wunderbar verpflegen, dann am Fluss entlang ins grosse Tal fahren und …. auf der Schnellstrasse wieder zurück. Dank Simones fliessendem Italientisch, allen kam das etwas riskant vor, hat sie dann ein Einheimischer aber noch auf den „rechten Weg“ geführt und alle sind glücklich und gesund im Hotel angekommen.

Am Abend war das italienische Buffet auf dem Programm! Dani hat nicht zu viel versprochen, die vielen Schalen und Schüsseln waren mit unzähligen Köstlichkeiten gefüllt, Fisch, Pizza, Gemüse, Käse, Frittate, Muscheln, Feigen, Meeresfrüchte, wir haben uns satt gegessen, also die einen am Buffet und die ganz Hungrigen bestellten tatsächlich noch ein „secono Piatti“. Etwas Leichtes zum Dessert? Schoggiküchlein, Zitronensorbet, Panna cotta und ein Abschiedsschnäpschen offeriert von der Wirtin. Was will man mehr?

Am 3. Tag fuhren die Piloten wieder auf den Monte Grappa, heute hat es viel Wind. Nicoletta hat immer noch die gleiche Musik, was sehr beruhigend war für den Start. Kaum in der Luft ging es auch gleich zur Sache. Die Varios übertönten alles, die Ruhe auf dem Monte Grappa war definitiv vorbei. Allzu weit ging es dann doch nicht, der Ostwind störte die Thermik, es war ziemlich Sportlich. Hunger und Durst kamen auf und  wir landeten fast alle beim Hotel. Gegen Abend fuhren wir nochmals zum Rasenstartplatz hoch. So konnten wir nochmals die Umgebung von oben Betrachten.

Die Frauen fuhren auch auf den Monte Grappa, jedoch mit ihren Bikes…. Solange der Akku hielt.
Da Giuseppe diese nicht aufgeladen hatte, wurde er kurzerhand von den Damen angerufen und er kam sofort, also eben, italienisches sofort, und wechselte diese aus. Juhui, und nun ging es  flott weiter mit den Bikes, auf eine wunderschöne Alp, frischer Käse, frisches Wasser und vor allem erfrischende Menschen! Sie verbrachten ein paar Stunden mit ihnen. Gestärkt mussten sie dann den Heimweg antreten, an diesem Abend war „Stadtrundgang“ in Bassano geplant.

Die einen kauften noch etwas ein, die anderen versuchten Grappa, bevor wir am Fluss bei Kerzenschein zusammen gegessen haben. (gut gibt es Handys, dank dem konnte sogar die Speisekarte gelesen werdenJ)

Nur zu schnell war es dann Sonntagmorgen, 2 gingen früher heim, die anderen genossen nochmals einen kurzen Flug. Vor der langen Fahrt assen wir dann zusammen nochmals im Garden Relais und frisch gestärkt und geduscht konnte die Heimreise dann angetreten werden.

Um 14.00 Uhr fuhren wir ab, Richtung Schweiz. Es hatte zwar noch immer viel Verkehr, jedoch einiges weniger als am Donnerstag. Nach einem kurzen Zwischenhalt in Bellinzona durften wir uns auf den Gotthardstau freuen. Rund 1 Stunde mussten wir warten, aber das war nicht schlimm. Gewitter und heftiger Wind brachten etwas Abkühlung. Glücklich und gesund kamen wir dann alle wieder nach Hause.

Der Berichteschreiber: Aschi

Samstagsfliegen September 2016: Haldigrat

GCRM Samstagsausflug 3. Sept 2016.

11 GCRM-Flieger trafen sich beim Kiener, bzw. an der Talstation in Dallenwil, bzw. um 11 Uhr auf dem Haldigrat. Es waren dies: Toni, Andy, Hans, Dani, Werni, Stefan, Niesi, Aschi, Bruno, Richard, Peter und Silvia.

Anfänglich war der Himmel noch mit Schleierwolken bedeckt, aber pünktlich zum Start wer er dann klar. Einer nach dem Anderen startete und nahm den Lift beim Giri (oder Gigi), um dann Richtung Brisen weiterzufliegen. Dieser zeigte sich aber etwas hartnäckig und widerspenstig, sodass eine Überhöhung anfänglich fast nicht möglich war. Trotzdem wagten es 4 von uns, Richtung Osten zu fliegen: Stefan flog nach Flüelen, Dani nach Brunnen, Peter zum Bahnhof in Seewen und Werni landete zuhause in Ibach. In die andere Richtung ging’s zum Gummen, über den Dürrenboden, zurück zum Wellenberg und wie die Berge und Täler sonst noch heissen. Oder man blieb in der Umgebung des Brisen und genoss das Fliegen in der Thermik. Schlussendlich landeten alle in Dallenwil und genehmigten sich im Giessenhof ein feines Landebier.

 

Herzlichen Dank an die zahlreichen Teilnehmer

Bruno

 

 

gcrm-Olympiade 14. August 2016

 

Polysportive GCRM Olympiade vom 14. August 2016 auf der Rotenflue

Diesmal meinte es Petrus besonders gut mit uns und schickte uns für die Plauschmeisterschaft einen besonders schönen Tag. Es heisst ja nicht vergeblich: wenn Engel fliegen – lacht die Sonne ;-)))

Die Organisatoren Aschi, Martin und Hans (mit grosser Unterstützung ihrer Partnerinnen) hatten für den diesjährigen Wettbewerb wieder tolle Ideen. Natürlich galt es hauptsächlich, die sechs weit herum verteilten Bojen zu überfliegen (zum ersten Mal mit GPS Auswertung – die Leintücher mit den komischen Zeichen drauf blieben zu Hause). Die geplante Landezeit musste wie immer vor dem Start aufgeschrieben werden und die Abweichung zur effektiven Landezeit gab dann Punkte. Natürlich gab es auch einen Landekreis, welcher möglichst genau getroffen werden musste. Eine weitere Schätzaufgabe war das Gesamt-Abfluggewicht, welches mit einer Präzisionswaage nach der Landung kontrolliert wurde. Zu guter Letzt durfte man noch mit drei Pfeilen auf eine Darts Scheibe werfen und weitere Punkte sammeln.

Zur Abrundung des Abends wurde uns im Schützenhaus Schwyz ein wunderbares Nachtessen serviert: Fitnessteller mit Schweinsschnitzel und Kräuterbutter. Sehr lecker!!!

Danach folgte die Rangverkündigung: Bravourös auf dem ersten Platz: Hans, der Mythen-Crack. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Bruno, der zweite Mythen-Crack und Peter. Die weiteren Sieger (es gibt ja keine Verlierer …) findest du auf der Rangliste. Jeder Teilnehmer konnte sich einen schönen Preis aussuchen. Herzlichen Dank den edlen Spendern.

Ganz herzlichen Dank dem OK-Team für die perfekte Organisation. Einen speziellen Dank geht an Martin, der mit ausserordentlichem Einsatz die GPS Auswertung möglich gemacht hat. Es war ein gelungener Anlass. Fast alles hat funktioniert. Alle sind gesund und munter heimgekehrt – so soll es sein!

Allzeit happy landing, Kathrin

Die Rangliste:
Rangliste GCRM Olampiade 2016

Die Bilder

Samstagsfliegen August 2016: Marbachegg

Samstagsfliegen vom 6. August 2016 – Marbachegg

Um halb elf in der Früh trafen sich Toni, Dani, Bruno, Werni, Stefan, Hanspeter und ich auf dem Parkplatz der Marbachegg Bahn. Am Startplatz trafen wir noch auf Richard Toyne und den legendären Andy Piers.

Die meisten von uns machten zuerst einen Akklimatisationsflug, welcher allerdings nicht lange dauerte. Der zweite und auch der dritte Flug waren dann erfolgreicher … Viel Thermik war an diesem Bisentag nicht zu erwarten … und traf auch nicht ein.

… noch ein kulinarischer Tipp: im Berggasthaus auf der Marbachegg gibt’s riiiiiesige Merängge, siehe Foto. Richard kann euch das bestätigen ;-)))

Ganz herzlichen Dank fürs Organisieren, Toni. Es war trotz allem ein wunderschöner Tag.

Allzeit happy landing, Kathrin

 

 

Samstagsfliegen 9. Juli 2016 Rigi und Pilatus

Nach einem kurzen Vorspiel auf der Staffelhöhe (mit Überflug nach Merlischachen) trafen Aschi, Hanspeter und ich etwas verspätet auf dem Pilatus ein. Sandra, Pius und Stefan warteten bereits auf uns. Wir stiegen auf der Nordseite zum Klimsen ab, wo wir wunderschöne Flüge in diversen Richtungen machten (Meggen, Merlischachen oder eben Allmend Luzern). Ein Abendflug vom Pilatus über die Stadt Luzern ist wirklich sensationell und empfehlenswert.

Sandra, dir ganz herzlichen Dank für deine Geduld und fürs Organisieren. Es war toll.

Allzeit happy landing, Kathrin

 

Frühlingsausflug 2016: Bericht und Bilder

Frühlingsausflug Fronleichnam ins Oberallgäu (Hindelang), 26. – 29. Mai 2016

Donnerstag, 26. Mai

Um 9h00 trafen wir uns in der Rheinautobahngaststätte. Nach dem Begrüssungsritual und kurzer Diskussion war klar, dass wir den ersten Flug in Oberstaufen am Hochgrat machen wollen. So setzte sich die Autokaravane schon bald in Richtung Alberschwende, Hittisau gegen Oberstaufen in Bewegung. Es war sprichwörtlich eine Fronleichnamprozession: fast in jedem Dorf mussten wir einen Umweg in Kauf nehmen oder wir gerieten direkt in die Prozession (Bild 1).

Um 12h00 waren dann alle auf dem Hochgrat, und wir besprachen bei Würstel und Brot die möglichen Startplätze. Jeder fand sein Plätzchen und wir starteten in die beginnende Thermik (Bild 2). Nur Toni wollte das Starten noch ein bisschen geniessen und landete in den nicht wirklich optimalen Startplatz hinein. Dies mit dem Resultat, dass er dann dafür mit ein paar Startabbrüchen belohnt wurde. Bei allen ging es dann früher oder später schön rauf und alle genossen einen wunderbaren Flug. Einige flogen die knapp 30 km nach Hindelang, andere machten eine Zwischenlandung und starteten nochmals am Mittag (Fluggebiet in Immenstadt). Zwei wechselten den Hügelzug und versuchten so soweit wie möglich zu fliegen, landeten aber am grossen Alpsee bei der Hündelealp – oder eben nicht dort!!! Sie wurden dann von Martin aufgepickt, nachdem er dann an die richtige Adresse (eben nicht Hündelealp) gelotst wurde.

(Bild 3) Zimmerbezug und sich hübsch machen war nun an der Reihe, plagieren über den Streckenflug war dann beim Nachtessen angesagt. Martin hatte in der besten Adresse in Hindelang reserviert. Kompliment, gutes Essen, witzige und freundliche Bedienung und das zu absolut Tiefstpreisen.

Apropos Streckenflug, Urs Nadler und sein Kollege Stefan flogen auch in die Nähe von Hindelang, nämlich nach Oberstdorf, das aber 140 km weit vom Fronalpstock aus (war an diesem Tag Platz 5 im OLC Klassement, bei fast 200 eingereichten Flügen).

 

Freitag, 27. Mai

Beim Frühstück wurde kurz das Programm besprochen: am Vormittag nach Bolsterlang und am Nachmittag in Oberstdorf aufs Nebelhorn. Gesagt, getan, in Bolsterlang mit der HönerBahn hoch zum Bolsterlanger Horn (mit der Gästekarte 50 Cents Ermässigung J). Beim Betrachten der Situation war klar, dass man sich auf einen (vermeintlichen) Gleitflug einzustellen hat (Bild 4). Doch weit gefehlt, 2/3 aller Piloten flogen die knapp 20 km nach Oberstdorf zur Nebelhornbahn (Bild 5). Das war es dann aber noch nicht für den heutigen Tag! Die Startbedingungen bei der zweiten Zwischenstation (es lag noch viel Schnee und der Wind war nicht ideal) waren nicht top (Bild 6), daher liefen die meisten auf einen schneefreien Grashang. Einmal in der Luft ging es dann auch wieder ziemlich flott zur Sache und 2/3 aller Teilnehmer flogen – ja wohin wohl? Ja, richtig die etwas über 20 km nach Hindelang (Bild 7). Der Eine oder Andere mussten aber das Auto in Bolsterlang holen, also flogen sie einfach dorthin.

Zum Nachtessen hatte Martin im Wiesengrund reserviert. Sagen wir es einmal so, es war eher ein Mitternachtsessen, dafür war reichlich Zeit vorhanden um jeden Schlauch zu analysieren. Und da es draussen einfach nur runterschiffte, dachte eh niemand daran, dass am anderen Tag geflogen werden konnte (Bild 12).

 

Samstag, 28. Mai

Allen guten Ratschläge des Bahnpersonals zum Trotz, wollten wir unsere Gästekarte (Gratisbenutzung von allen Bussen und der Imbergerhornbahn) ausnutzen und die Fahrt auf das Imbergerhorn mit Gleitschirm antreten. Oben angekommen wurden die zwei Startplätze begutachtet und ausgewählt (Bild 8). In der Zwischenzeit kamen dann auch die Nichtfliegerfrauen (NFF) hoch. Eigentlich wollten sie mit dem Bus in ein Seitental fahren und dort eine Wanderung machen. Doch leider machten sie die Rechnung ohne den Wirt, sprich den Busfahrer. Der nahm die Frauen einfach nicht mit, denn sie warteten nicht an der richtigen Haltestelle. Ja, da gelten strenge Gesetze!

Es gab dann ein nettes Flügli vom Imbergerhorn. Nach der Landung war sofort klar, dass wir mit dem Bus noch nach Oberjoch fahren und von der Unteren Ochsenalpe fliegen müssen. So buckelten wir den Rucksack und liefen die 15 Min zur Bushaltestelle (Bild 9). Und wen trafen wir? Die Nichtfliegerfrauen, die nun am richtigen Ort auf ihren Bus warteten. In der Folge trennten sich die Wege resp. die Buslinien, wir fuhren aufs Oberjoch und die Wanderinnen ins Krafttal. Auf dem Oberjoch mussten wir ca. 30 Min. leicht aufwärts zum Startplatz Untere Ochsenalpe laufen (Bild 10). Wir wurden mit einem 1 stündigen Flug im Talkessel von Hindelang entschädigt. Nach der Landung ging es zunächst in die Gartenbeiz des Wiesengrund, wo es dann doch noch ein Gruppenfoto gab (Bild 11). Einige sind dann schon nach Hause abgefahren, die anderen entschlossen die Gästekarte voll auszunützen und fuhren – wiederum gratis – nochmals aufs Oberjoch. Es hätte ja sein können, dass…, dass der Wind nicht von Osten kommt. Doch er kam von Osten, also querten nach dem Ausstieg und kurzer Diskussion die Strasse und standen zur Verwunderung der anderen Wartenden für die Rückfahrt an. Manch einer hat sich da gefragt, was das für Typen sind die mit einem grossen Rücksack hochfahren, aussteigen und dann wieder mit dem Bus runterfahren. Wir wollten ja nur die Gästekarte ausnutzen.

Nachdem wir die Säcke im Hotel deponiert haben, hat Martin hat noch eine Besonderheit ausgegraben. Wir marschierten die 20 Minuten hoch ins Café Polite. Oben angekommen, informierten uns die einheimischen 6- 8 jährigen Lokalmetreologen, dass es bald zu Gewitter kommen wird. Wir blieben etwa 1½ h dort und von Gewitter keine Spur. Im Gegenteil, es wurde immer freundlicher und wir lotsten die NFF zu uns hoch.

Für den letzten Abend putzten sich noch einmal alle so zünftig heraus. In einer Pizzeria genossen wir den Abschlussabend.

 

Sonntag, 29. Mai

Ja an ein Fliegen war nicht zu denken. Aber Martin hatte noch einen Trumpf im Ärmel, wir besuchen die Breitachklamm. Also „Ach“ steht für Fluss und „Klamm“ für Schlucht. Ja, OK, dann schauen wir uns das an, wird uns ja dann wohl nicht die Stimme verschlagen, da wir ja (fast) alle die Aareschlucht kennen. Bevor es aber in Richtung zur Schlucht ging, besuchten wir noch die Allgäuer Muotathalerfiliale Ofterschwand. Ofterschwang ist ein Skigebiet, wo alle 2 – 3 Jahre Damenweltcuprennen durchgeführt werden. Zudem ist Ofterschwang eine Partnergemeinde von Muotathal; scheinbar sind früher einige Moutathaler dorthin ausgewandert.

Der Besuch in der Breitachklamm war ein unvergesslicher Höhepunkt, eine spektakuläre Schlucht, Chapeau; die kann locker mit der Aareschlucht mithalten. So marschierten wir etwa 1 Stunde in der Schlucht und dann weiter zur Dornach Alpe, einen Bergrestaurant auf 1000 m.ü.M. Nach dem gingen wir runter zu den Autos und fuhren über Riedbergpass in Richtung Schweiz. Da erlebten wir noch eine besondere Überraschung: Ein Skateboarder sauste mit ca. 60 km/h die bis zu 16% steile Passstrasse hinunter.

Zum Abschluss trafen wir uns nochmals in der Rheinautobahnraststätte und beendeten so diese Gleitschirmreise. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Martin für die gute Organisation, es war ein Superausflug mit einer super guten Stimmung und schönen Flügen.

 

Bericht: Josef Schuler

 

Weiterbildung GCL Gleitschirmclub Luzern und GCRM: Rette dich und deine Kameraden.

Hast du dich auch schon in einer misslichen Lage gefunden? Bist du aus dieser wieder herausgekommen? Glück gehabt oder warst du entsprechend vorbereitet? Musstest du schon erste Hilfe für einen Kameraden bieten? Könntest du es?

Wir befassen uns gerne mit der schönen Seite unserer Leidenschaft. Doch es gibt auch die andere. Damit wir auch für diese gerüstet sind, sollten wir uns auch in dieser Hinsicht fit halten.
Dazu organisieren der Gleitschirmclub Luzern zusammen mit dem Gleitschirm Club Rigi-Mythen einen interessanten Abend.

Die Schwerpunktthemen werden von den beiden Gleitschirmpiloten Beat Kretz SAC Mitglied und Hobbykletterer sowie Sascha Hardegger Kommunikationsbeauftragter der Rega gestaltet.

Es geht um Rettung nach der Landung in einem Baum oder steilen unsicheren Gelände aber auch um die richtige Reaktion vor, während und nach der Meldung an die Rega.

Sei dabei an dieser spannenden Weiterbildung.
Wann   Freitag 22. April 2016, 20:00
Ort        Restaurant Pallino, Schaferweg 21, 6005 Luzern

Anmeldung zwecks Platzbedarf bis zum 19. April auf unserem Doodle zwingend:

http://doodle.com/poll/7pvc9w45k28ahixi